(c) Dr. H. Schneider, Rurstr. 47a, 52441 Linnich  -  
Aktuelle Nachrichten

Hier finden Sie die aktuellsten News aus DeutscheDental.de:


dd-News vom 26.09.
FV: GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz=Staatsmedizin
GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz ist "der nächste Schritt in Richtung Staatsmedizin“

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat nach den Eckpunkten nun einen Referentenentwurf zum GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz vorgelegt. Dass die verschärfte Aufsicht über die Selbstverwaltungsorgane eine Reaktion auf die zurückliegenden Unregelmäßigkeit.....

dd-News vom 26.09.
ARD-Gesundheitscheck zum Thema Zähne
Heute abend Rundumschlag: von Amalgam bis zur Luxussanierung...

Im ARD-Gesundheitscheck steht die Zahnmedizin mal wieder im Focus. Das Themenspektrum ist - wie zu erwarten - weit gespannt und reicht vom Kunststoff- bis zum Zahnarzt-Bashing:

Gesundheits-Check (3)
Teures Lächeln – Das Geschäft mit den Zähnen

PlayFero Andersen und Caro Matzko recherchieren zum Thema Z&a.....

dd-News vom 21.09.
Gesundheitsbewusstes Verhalten mindert nicht den Sonderausgabenabzug
Bonus muss nicht mit Sonderausgaben verrechnet werden

Erstattet eine gesetzliche Krankenkasse dem Steuerpflichtigen im Rahmen eines Bonusprogramms gem. § 65a SGB V von ihm getragene Kosten für Gesundheitsmaßnahmen, liegt hierin eine Leistung der Krankenkasse, die nicht mit den als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträgen des Steuerpflichtigen zu verrechnen i.....

dd-News vom 20.09.
BMBF startet open-Access-Initiative
Freier Zugang schafft mehr Wissen

Bundesforschungsministerium startet Open Access-Strategie / Wanka: "Freier Zugang zu Wissen ist ein Sprungbrett für die gesellschaftliche Entwicklung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet heute eine umfassende Open Access-Strategie. Open Access bedeutet, dass wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit unentgeltlich .....

dd-News vom 13.09.
Händehygiene: neue Empfehlungen der Krinko
Lektüre empfohlen, da viele interessante Hinweise.

Die Lektüre der jetzt erschienenen, aktualisierten Version der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) zur Händehygiene ist empfehlenswert. Das ist doch immer eine Sammlung von interessanten Fakten, auch wenn viele der Empfehlungen bis auf das Niveau der Krankenhaushygiene und -problematik re.....

dd-News vom 08.09.
Kostenfalle Zahn: Verbraucherzentralen-Progaganda
Neues Anpranger-Portal..

Ein neues Portal soll angebliche Verfehlungen im Zahnbereich anprangern. Die Masche ist wie immer: Patienten geben an, nichts getan, nichts gewusst, nichts gehört und nichts unterschrieben zu haben. Dann beklagt man sich über 10,- Euro mehr Kosten, ohne dass die Verbraucherzentralen irgendwo darüber informieren, daß Festpreise gebührenordnungs.....

dd-News vom 05.09.
Schnuller-offenen Biss verhindern
Neuartiges Schnuller-Design zeigt weniger Probleme

Beruhigungssauger stimulieren den Saugreflex bei Babys – und sorgen so für Entspannung bei Mutter und Kind. Doch bei intensiver Nutzung der Nuckel drohen Zahnfehlstellungen, was Produkthersteller zu Veränderungen der Saugerform bewogen hat. Laut einer aktuell im Fachmagazin „Journal of Clinical Pediatric Dentistry“ v.....

dd-News vom 02.09.
Kinderrichtllinie in Kraft
Die zum 1. September in Kraft getretene, neue Kinderrichtlinie stärkt besonders auch die vertragszahnärztliche Vorsorge für Kinder bis zum 6. Lebensjahr.

Das so genannte Gelbe Heft oder auch Kinderuntersuchungsheft enthält als Bestandteil der Regelung jetzt in Form von Ankreuzfeldern sechs Verweise vom Arzt zum Zahnarzt für Kinder vom 6. bis zum 64. Lebensmonat. In dem .....

dd-News vom 29.08.
Fett ohne Problemfett...
Gewicht und BMI liefern keine Hinweise auf Blutfettwerte

Übergewicht und ein hoher Body- Mass-Index (BMI) könnten Hinweise darauf sein, dass auch die Blutfettwerte eine ungesunde Entwicklung nehmen, so eine verbreitete Meinung. Dass dem allerdings nicht so ist, zeigt die internationale DYSIS-Studie, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress in Rom präsentiert wurde.

I.....

dd-News vom 23.08.
Straumann mit Rekordergebnis in 1.HJ 2016
Umsatz stieg um 16% auf CHF 461 Mio.

Auch der Umsatz in Lokalwährungen (LW) kletterte um 15%, während das organische Wachstum 14% betrug. Dieses Ergebnis war den zweistelligen Wachstumsraten in allen Geschäftsbereichen und Regionen zu verdanken. Nach einem erfolgreichen Start ins neue Jahr verzeichnete Straumann mit einem organischen Wachstum von 15% im zweiten Quartal sogar da.....
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MasterVerband Implantologie Die bundesweite Organisation der in der zahnärztlichen Implantologie graduierten Zahnärzte. Weiteres erfahren Sie auf der Homepage des Implantat - Spezialisten -Verbands.

Top Stories

Hier finden Sie die aktuellsten Fachartikel:

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  DMS V vorgestellt: Erfolge auf breiter Linie

Es wird immer besser: DMS V zeigt - langerwartet - die erhebliche Verbesserung der Mundgesundheit in Deutschland. Gegenüber der 2004er Erhbung DMS IV gab es bei den 4600 Studienteilnehmern in vier Altersgruppen, die von Oktober 2013 bis Juni 2014 in 90 deutschen Gemeinden untersucht wurden, klare Erfolge für die zahnärztliche Arbeit:

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  DeFacto-Verbot von normaler Flüchtlingsbehandlung ohne Dolmetscher

Es ist nur ein Urteil, aber die Wirkung mag verheerend sein: das OLG Köln setzt die Vorgaben des BGH konsequent um - ohne Rücksicht auf Verlust. Die Rede ist von der Behandung deutschunkundiger Patienten. Der Aufklärungsmangel, der von Juristen beim Einklagen von Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen gerne geltend gemacht wird, geht immer zu Lasten des Arztes.

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  Patientenwunsch nur innerhalb des med. Standards

Wunschbehandlung gefährdet Honorar - Ein wirklichkeitsfernes Urteil hat das OLG Hamm gefällt: demnach spielt es keine Rolle, welche Behndlung der Patient wünscht - diese muss in jedem Fall im Rahmen des "medizinischen Standards" erfolgen.

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  Intraligamenäre Fehlurteile

Wieder ein fragwürdiges Aufklärungsurteil: diesmal zur ILA. Immerhin 4000,- Euro Schmerzensgeld  hat das den Zahnarzt gekostet. Und der ahnmedizin einen Bärendienst erwiesen. Wir sind es aber auch selbst schuld, nicht zuletzt, weil die käuflichen Unterhaltungsmedien für Zahnärzte ("Werbeblättchen") immer wieder und überwiegend von einer kleinen Aktivistengruppe lancierte Artikel veröffentlichen. Die ILA bleibt ein Problemkind - nicht nur wegen der eingeschränkten Wirkungszeit, der häufigen Versager und Nebenwirkungen, der Behandlungszeit. Jetzt auch wegen der Aufklärung: 

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  OLG Hamm: Amalgam unbedenklich

Die Verwendung von Amalgam bei Zahnfüllungen ist grundsätzlich unbedenklich. Das OLG Hamm fährt eine klare Linie: weder ist Amalgam bedeklich, noch muss man über Alternativen aufklären. 

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  Ze-Regress nur bei begründeter Ablehnung der Nachbesserung

Nachbesserung ist Neuanfertigung gleichgestellt Das LSG Bayern hat klargestellt, daß ein Regress nicht einfach so möglich ist, sondern di Ablehnung einer Mangelbeseitigung im ZE-Bereich durch den Patienten begründet sein muss. Ansonsten muss die Kasse die Kassenleistung bezahlen:


Weitere Artikel:

Artikel 1-10

  Wissenschaftliche Fachartikel: kostenloser Zugang
Tausende wissenschaftliche Fachartikel.. Erscheinen jedes Jahr - alleine im zahnmedizinischen Bereich. Die Vielzahl der Journale macht es aer sehr schwierig, wichtige Artikel zu lesen: man kann alleine aus Kostengründen kaum alle Fachzeitschriften abbonieren. Gleichzeitig ist der Einzelbezug solcher Artikel häufig mit 30-40€ extrem teuer.


  Praktikum vor Ausbildung Probezeit-unschädlich
Kein Beginn der Probezeit vor Ausbildungsbeginn. Das BAG hat in einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden, daß eine Anrechnung eines vorausgegangenen Praktikums auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis nicht einklagbar ist. Auch ein vorhergehendes Arbeitsverhältnis begründet nicht den Wegfall der Azubi-Probezeit. 


  ZÄK Nordrhein mit Pyrrhus-Sieg im Groupon-Verfahren
Einen Pyrrhus-Sieg hat die ZÄK Nordrhein in Sachen Groupon eingefahren. Der BGH hat letztinstanzlich entschieden, daß die Vereinbarung ener Vergütung als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen einer Internetplattform zum Anbieten freiberuflicher Leistungen und für die im Zusammenhang damit geleisteten Dienste zulässig ist. 


  DZÄT: Demenz (Kunze)
Unklare Beschwerden bei Menschen mit Demenz sind Thema von Claudia Ramm und Dr. Julia Kunze.   Nach der Definition und Abgrenzung es Demenzbegriffes (Gedächtnisstörung mit Aphasie, Apraxis, Agnosie, Störung von Exekutivfunktionen) wartete sie mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis auf. Neben der Abnahme der sozialen Kompetenz können weitere Verhaltensstörungen oder auch Schlafstörungen auftreten. Die häufigste Demenzform ist die Alzheimerdemenz, gefolgt von vaskulärer Demenz oder Mischformen. Bis 2050 erwartet man bis zu 3 Millionen Demenzerkrankte in Deutschland. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. 


  DZÄT: Mundschleimhautbrennen (Wolowski)
Mundschleimhautbrennen und Prothesenunverträglichkeit war das Thema von Prof. Dr. Anne Wolowski. Man muss das Mundschleimhautbrennen abgre


  DZÄT: Zahnnverlust und -ersatz (Hoaldt/Staehle)
Eine gemeinsame Session von DGKFO, DG PRO DGZ und MKG Chirurgie war geprägt durch die Thematik des Zahnverlusts und den entsprechenden interdiszipinären Therapieansätzen.


  DZÄT: intraligamentäre Anästhesie (Daubländer,Jakobs)
Praxis und Recht der ILA Fortbildungen am Samstag beginnen meistens etwas schleppend. Trotzdem war der Raum Illusion schon früh mogens gut gefüllt, da Prof. Dr. Dr. M. Daubländer zum Thema "Intraligamentäre Anästhesie, Infiltration oder Leitungsanästhesie: Techniken und Aufklärungen - was sagen die Gerichte" referierte. 


  DZÄT: Vorträge aus diversen Bereichen
Wie immer gibt es neben dem Hauptprogramm zahlreiche Vorträge und Poster zu diversen Bereichen der Zahnmedizin.. Auf der Agenda standen u.


  DZÄT: Molaren-Endo (Gernhardt
Prof. Dr. Christian Gernhardt aus Halle/Wittenberge thematisierte die Erfolgsaussichten endodontischer Behandlungen bei Molaren. ZahlreicheStudien zu Problemen - angefangen von Desinfektion, Obturation, Aufbereitung, Technik, Diagnostik, Materialien etc. - liegen vor, wenn auch oft auf in-vitro-Basis. 


  DZÄT: Furkationsbehandlung (Dannewitz)
Der gemeinsame Abschnitt der DGZ, DGParo und DGET wurde fortgesetzt mit einem Vortrag von PD Dr. Bettina Dannewitz zur Prognose von furkationsbeteiigten Molaren.


Artikel 11-20

DZÄT: Prognose PA (Pretzl)
PD Dr. B. Pretzl referierte dann das Thema "Wie lange halten parodontal geschädigte Zähne?". Tendenziell nimmt das PA-Problem in allen Be



DZÄT: Progose konventioneller Zahnersatz (Heydecke)
Prof. Dr. G. Heydecke stellte sich der Frage, wie lange konventioneller (aber moderner) Zahnersatz hält. Das gesamte Spektrum festsitzender(K,B) und herausnehmbaren Zahnersatzes (Modellguss, Kombi, Totale) versuchte er klinisch und patientenbezogen zu bewerten. Nach Sailer 2015 ergeben sich Überlebensraten von 70-75% über 15 bzw. 85-90% über 10 Jahre (Vollguss oder verblendet). Zirkonoxid weist 93 (monolithisch) oder verblendet 90% nach 5 Jahren, 67-83% nach 7 Jahren auf. Monolithische Silikatkeramik ergibt ca. 99% nach 5 Jahren. Heydecke verwies auf die Leitlinien der DGZMK und die Herstellerhinweise zu Indikationseinschränkungen. 



DZT: Langzeiterfolg Implantate (Gomez-Roman)
Frankfurt ruft immer im November: Deutscher Zahnärztetag ist; wie immer auch in Kombination mit der ID Mitte in der Messehalle 5. Zu Begin



OLG Hamm: Urteil wg .Hygienemängeln
Keine ausreichende Händedesinfektion - Handschuhe mit anderen Berührungen Die Luft wird dünner - und die Patienten finden mittlerweile ach den Weg zu juristischen Auseinandersetzung um angebliche Hygienemängel. Ein aktuelles Verfahren vor dem OLG Hamm zeigt, über was diskutiert wird. In diesem Falle zum Glück ohne Beweislastumkehr: Fehler, aber nicht grob fahrlässig. Das hätte teuer ausgehen können.



Dentsply Sirona fusionieren - Angst bei Zahnärzten?
Big Wedding - Big Trouble? Wie sieht die Zukunft des Dentalmarkts aus? Das ist eine interessante Frage momentan - denn mit der Fusion von Dntsply und Sirona entsteht ein vielarmiger Dentalkrake, der die Zahnärzte in seinen Tentakeln festkrallen kann. Mittlerweile gehören dem Agglomerat so viele Dentalfirmen an, daß man fast den Überblick verliert. Konkurrenz im eigenen Haus - aber wohl keine echte. 



Dentsply Sirona fusionieren - Angst bei Zahnärzten?
Big Wedding - Big Trouble? Wie sieht die Zukunft des Dentalmarkts aus? Das ist eine interessante Frage momentan - denn mit der Fusion von Dntsply und Sirona entsteht ein vielarmiger Dentalkrake, der die Zahnärzte in seinen Tentakeln festkrallen kann. Mittlerweile gehören dem Agglomerat so viele Dentalfirmen an, daß man fast den Überblick verliert. Konkurrenz im eigenen Haus - aber wohl keine echte. 



Diagnosefehler oder Diagnoseirrtum: wichtig im Haftungsrecht
Den wichtige Unterscheidung zwischen Diagnosefehler und Diagnoseirrtum sollte man kennen... .. denn das entscheidet häufig über die Hafung eines Arztes.



BGH: Keine Gema für Wartezimmer-Musik
Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass die Wiedergabe von Hintergrunmusik in Zahnarztpraxen im Allgemeinen keine - vergütungspflichtige - öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechtsgesetzes darstellt.



3M Espe: Lava Ultimate mit Problemen
Lava Ultimate: Scheitern droht - Debonding bei Einzelkronen Eine "neue  Materialklasse" -  "



PKV: Vorsicht bei bekannten Erkrankungen
Versicherungsfall ab Diagnose eingetreten Der BGH hat sich in einem interessanten Fall mit der Frage des Beginns eines Versicherungsfalls bschäftigt. In der PKV sind Erkrankungen, die vorvertraglich bestehen, erstattungsmässig in der Regel ausgeschlossen, solange sie der Versicherung nicht angezeigt wurden. 



Artikel 21-30

Lieber kurze Implantate als Sinuslifts..
Mehr Komplikationen beim Sinuslift Ein aktueller Artikel im Journal of Evidence Based Medicine ( http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2590937?dopt=Abstract ) fasst das zusammen, was momentaner Stand zum Sinuslift ist: Komplikationen sind nicht selten und der Vorteil eines Sinuslifts gegenüber der Verwendung von kurzen Implantaten nicht nachgewiesen. Wie immer ist die Studienlage unzureichend, aber die Tendenzen des Artikels sind klar - natürlich alles bezogen auf eine Restknochenhöhe zwischen 4 und 9 mm.



Gutachter: PKV-Gefälligkeitsgutachten führen zu Strafbarkeitsverdacht
Medizinische Notwendigkeit ohne wissenschaftlichen Beleg abgelehnt Bis zum Bundesverfassungsgericht ist ein Fall gegangen, bei dem ein PKV-utachter wegen mehrerer z.T. identischer Ablehnungen von Versorgungen als medizinisch nicht notwendig in den Verdacht gekommen ist, eine strafbare Handlung vorgenommen zu haben. Die daraufhin eingeleitete Hausdurchsuchung war rechtens - so das Bundesverfassungsgericht. 



Leitlinie Wasserhygiene
Absage an Geschäftemacher Die Geschäftemacherei mit überzogenen Hygieneanforderungen hat in letzter Zeit vielleicht durch viele Werbekmpagnen und lancierte Veröffentlichungen einiger profitierender Firmen erheblich zugenommen. Ein Bereich ist die Wasserhygiene: hier werden massivst teure System mit hohen monatlichen Wartungskosten vertrieben, um scheinbar Gefährdungen in Griff zu bekommen.



Antidepressive erhöhen Implantat-Verluste
Eine aktuelle Studien findet ein erhöhtes Risiko... Die Serotoninantagonisten (SSRI = Selektive Serotonin Reuptake Inhibitor) scheinen negtiven Einfluss auf die Osseointegration bei Implantaten zu haben. Davon geht eine Studie aus, die jetzt im JDR publiziert wurde.



Dentares u.a.: Abzocker - Wucher - Erpresser?
"Abzocke" - "unseriös" - "teuer": seit Jahren hausiert die Firma Dentares als Anbieter vor allem im Hygienebereich mit angeblich preiswerten Autklaven. "direkt - besser - günstiger" heisst es zu den Geräten und "Extrem zuverlässig" - "höchste Qualität" und "Premium Garantie". Dabei sind die Geräte vor allem italienischer Bauart und technisch schon häufig einige Jahre alt.



BFH: Angestellte Ärzte gefährden nicht Freiberufler-Status
Selbständige Ärzte üben ihren Beruf grundsätzlich auch dann leitend und eigenverantwortlich aus, wenn sie ärztliche Leistungen von angestellen Ärzten erbringen lassen.



OLG Hamm: wieder Schmerzensgeld bei ZE-KB
Das OLG Hamm erhöht den Druck auf die ZE-Ausführung. Letztlich ist man Gutachtern ausgeliefert. Die Schwankungsbreite für die Auführung von ZE-Leistungen ist groß. Was ist Standard, wie kann bei einem nicht-kooperativen Patienten oder hoffnungsloser Ausgangssituation ein akzeptables Ergebnis erreicht werden? 



OLG Hamm: Schmerzensgeld für unnütze Brücke
Neuanfertigung anbieten. ZE-Risiko steigt.. Bei Problemen mit prothetischer Versorgung muss man drauf achten, den Gang der Dinge zu beachen. Ist eine prothetische Versorgung für den Patienten nutzlos - weil Mängel vorliegen - und eine Neuanfertigung indiziert, sollte man diese anbieten. Andernfalls ist eine Schmerzensgeldforderung nicht auszuschließen. Das zeigt ein aktuelles Urteil des OLG Hamm. Aber lesen Sie am besten selbst die AUszüge aus dem



DZÄT - Kahl-Nieke: 8er-X zur Engstand-Prävention
8er müssen raus - manchmal... Im ganzen Programm ging es auch ein wenig um Kieferorthopädie - zumindestens im Hinblick auf die zahnmedi



DZÄT - Becker: Gerinnung
Immer Antibiose.. Prof. Dr. Jürgen Becker referierte zum Thema Endokardititsprophylaxe und Gerinnung. Die Europäische Geellschaft für Kardiologie hat 2010 eine neue Richtlinie für die Endokarditisprophylaxe in der Zahnmedizin herausgegeben. 



Artikel 31-40

DZÄT - Iglhaut: Ressionen
Abutments seltener wechseln Dr. Gerhard Igelhaut, Präsident der DGI, sprach anschließend zum Thema der Vermeidung von pe



DZÄT - Sculean: Periimplantäre Infektionen
Implantate bei PAR: höheres Risiko Prof. Dr. Anton Sculean referierte anschliessnd zum Thema periimplantärer Infektionen. Ausgehend von d



DZÄT: Gomez-Roman - Komplikation in der Implantatprothetik
Klare Absage an All-on-4 Zur Prävention von Komplikationen in der Implantatprothetik sprach Prof. Dr. German Gomez-Roman. Das Schlüsselwot seines Vortrags hiess dann auch "Überlastung" (oder meinte er "Überbelastung?") Die maximale Kaukraft beträgt lt. Cosme DC 2005 1299N (= 1 Fass Erdöl!) - damit ist schon klar, warum es zu Frakturen kommen kann. Um das Risiko zu minimieren, sind Implantatzahl, antagonistischer Kiefer und Patient zu betrachten. Er verwies auf die Richtlinien der Konsensus-Konferenz (z.B. Klasse Ib: ein Implantat pro Zahn!).



DZÄT - Schwarz warnt vor Chlorhexidin
In mehreren Ländern CHX-Verwendung eingeschränkt "Präventionsorientierung in der Prothetik - ein Selbsverständlichkeit?" fragte sich



DZÄT: Meyer wettert gegen Amalgam
Komposit-Degradation und Toxizität heftig; Biodentine als Unterfüllung Prof. Dr. h.c. Georg Meyer wertete die neuen Fül



DZÄT: Nkenke - Nachblutungen und neue Antikoagulanzien
Pausieren statt absetzen Prof. Dr. Emeka Nkenke sprach zum Thema "Nachblutung nach zahnärztliche-chirurgischen Eingriffen unter besondererBerücksichtigung neuerer Koagualantien."



DZÄT: Al-Nawas - Antibiose
Amoxicillin bleibt Standard Nach einem umfassenden Referat von Karl-Ludwig Ackermann zum Thema Ridge Preservation - wie imer als hervorragende Kombination von Literaturpräsentation und bestdokumentierten klinischen Fällen - ging es bei Prof. Dr. Dr. Bilal AL-Nawas aus Mainz um die Frage der Antibiotika.



DZÄT: Ahrweiler - Biofilmmanagement
Weg mit dem Dreck! Prof. Dr. N. B. Ahrweiler beschäftigte sich im Hauptprogramm mit dem Thema Biofilme und deren Management als Kern jed



DZÄT: Individualisierte Zahnmedizin
Jedes Jahr findet man sich doch gerne wieder in Frankfurt ein - der Deutsche Zahnärztetag ist und bleibt die zentrale jährliche Fortbildungsverantaltung.



PDT: auch bei Endo
Wie mehrfach berichtet, ist auch die Endo eine klare Indikation.. ..für die Photodynamische Therapie, also den Lasereinsatz. Eine aktuelleStudie aus dem BMC Oral Health vom November zeigt dies :




Und noch mehr...


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LSG konterkariert Bayern-Schiedsspruch

Genehmigter Schiedsspruch einkassiert Die Leidensfähigkeit der bayrischen Zahnärzte muss groß sein: gerade erst verkündet die AOK, daßwegen einer Softwareumstellung für Wochen keine HKPs, PAR- und KBr-Pläne versendet werden könnten, so wird jetzt auch noch das klare Verhandlungsergebnis der KZVB vor dem Schiedsamt einkassiert. 

OLG: Honorarverluste u. Schmerzensgeld bei Aufklärungsmangel

Immer wieder Aufklärung - vor allem beim Knochenaufbau... Die Aufklärung wird immer wieder zum Stein des Anstosses: zwei aktuelle Urteilezweier Oberlandesgerichte sind inhaltlich konträr, führen aber im Ergebnis in beiden Fällen zur Nichtigkeit der Honoraransprüche.

Vorbereitungsassistent ist Angestellter..

.. und kein Freiberufler. Da kann man in den Arbeitsvertrag einiges reinschreiben - das LAG NRW hat das jetzt einkassiert. Eine nominelle Feiheit reicht nicht, wenn der Arbeitsvertrag Arbeitszeiten, Urlaub, Lohnfortzahlung etc. ausweist, eben die typische Merkmale eines angestellten Arbeitsverhältnisses. 

OLG Hamm: Abweichungen von der Standard-Behandlung schwierig

Golden Standard verpflichtend Schon im Leitsatz eines aktuellen Urteils des OLG Hamm wird deutlich, daß die Therapiefreiheit des Arztes strk begrenzt ist. Immer wichtiger wird damit das, was vermeindliche Empfehlungen von Fachgesellschaften etc. sagen - moderiert aber (und das ist häufig entscheidend) durch den Mund des Sachverständigen. In dem aktuellen Urteil zur Tragezeit einer KG-Schiene vor provisorischer Behandlung, worüber wir berichtet haben, hatte ein Sachverständiger eine Tragezeit als Standard definiert, für die es in der Literatur keine Bestätigung gibt. Auch das aber führte zum Schadensersatz.

5000,- Euro Schmerzensgeld für Provi ohne 6 Mon. KG

Provisorien als schadensersatzbegründend... Mehr als fragwürdig ist ein aktuelles Urteil des OLG Hamm, das mal wieder auf Grund eines seh problematisch Gutachterverfahrens entstanden ist. Während in der zahnärztlichen Fachwelt die Rolle von Provisorischen Versorgungen in der Tat nur als solche gesehen wird, hat das OLG jetzt einem Patienten wahnsinnige 5000,- Euro Schadensersatz zugestanden - vor allem, weil eine vorherige KG-Schiene nicht ein halbes Jahr getragen worden war.

OVG NRW betont maschinelle RD

Manuell geht kaum. RDG mit ganz klarem Vorrang. ... für die maschinellen Reinigungs- und Desinfektionsverfahren: auch/trotz der Mazi-Studi hat das OVG NRW wiederum deutlich gemacht, daß zumindestens in diesem Bundesland eine manuelle Aufbereitung und Hand- und Winkelstücken weitestgehend unbeliebt bleibt. Wenn es passende Adapter gibt - und hier gibt es wohl einigen Spielraum, um auch äquivalente Hilfsmittel einzusetzen - dann geht nichts an einem RDG vorbei. Denn die Ansprüche an eine manuelle Reinigung- und Desinfektion sind enorm hoch.

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VGH BW: Trep ist gestorben

Sachverstand kontra GOZ-Intention Zumindestens in BW ist die Berechenbarkeit der Trep 2390 neben GOZ 2410, 2430 o. 2440 gestorben: der VGH aden-Württemberg hat das positive vorinstanzliche VG-Urteil einkassiert. Letztlich bleibt jetzt "nur" noch die Berücksichtigung des Aufwandes im Steigerungssatz.

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Zahnarzt-Bestellungen sind keine Verbraucher-Bestellungen!

Achtung bei Online-Bestellungen mit Praxisbezug.. Als Freiberufler hat man manchmal Probleme bei Online-Bestellungen. Denn die Verbraucherrchte finden u.U. keine Anwendung, vor allem, wenn man nicht fein säuberlich trennt. Das hat jetzt das AG München im Zusammenhang mit einer Waschmaschine-Order eines Physiotherapeuten klar gemacht: