Heute stellten IDZ, KZBV und der BZÄK die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) vor.
Die Ergebnisse belegen vor allem den Erfolg der präventionsorientierten Zahnmedizin. So zeigt sich, dass Deutschland in der Bekämpfung von Karies hervorragend aufgestellt ist: In der Gruppe der 12-Jährigen sind 78 Prozent der Untersuchten kariesfrei. Bei den jüngeren Erw..... dd-News
Mit dem DGR²Z-Kulzer-Scientific-Grant werden experimentelle oder klinische Forschungsvorhaben gefördert. Er richtet sich nicht-promovierte oder promovierte, aber auch an kürzlich habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Deadline für diesjährige Bewerbungen ist der 31. Mai 2025.
Die Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhalt..... dd-News
Die Zahl der PKV-Vollversicherten stieg 2024 auf 8,74 Millionen (plus 0,3 Prozent; 2023: plus 0,06 Prozent). Damit ist der Bestand erneut auch netto gewachsen – nach Abzug der Sterbefälle und der Abgänge wegen Versicherungspflicht in der GKV.
In der Zusatzversicherung wuchs die Zahl der Versicherungen um 4,0 Prozent auf 31,02 Millionen (2023: plus 2,0 Pro..... dd-News
Mit großer Freude gibt Special Olympics Deutschland (SOD) bekannt, dass die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) als Preisträger des Golisano Health Leadership Award 2024 ausgewählt wurde. Diese Auszeichnung stellt die höchste Anerkennung dar, die Special Olympics an Gesundheitspartner und Einzelpersonen vergibt, die sich herausragend für die Förderung der Gesundhe.....
Vom 1. Januar 2025 an ist die Verwendung von Dentalamalgam in der Europäischen Union verboten. Dieses Verbot hat bei vielen Patientinnen und Patienten Unsicherheiten ausgelöst. Um sowohl Patienten als auch die Zahnärzteschaft zu unterstützen, haben die DGZMK und die DGZ eine Reihe von fundierten Informationsangeboten zum Amalgamverbot und alternativen Füllungsmaterialien z..... dd-News
Die letzte Weihnachtstombola von Dentists for Africa (DfA) hat einen neuen Rekord erzielt: Über 21.835 Euro wurden für die Witwenkooperative St. Monica Village sowie Waisenkinder in Kenia gesammelt – ein Ergebnis, das allen Beteiligten große Freude bereitet. Mit diesem Geld wurden lebenswichtige Sachspenden wie Hühner, Ziegen, Obstbäume und Nahrungsmittel gekauft un..... dd-News
Die D-Trust GmbH, ein Tochterunternehmen der Bundesdruckerei, ist Ziel eines Angriffs auf das Antragsportal für unter anderem elektronische Heilsberufe geworden. Hierbei sind auch Daten von Mitgliedern entwendet worden. D-Trust ist als Dienstleister für mehrere Landesärztekammern in Deutschland tätig, insbesondere auch für die ÄKN. Der Angriff wurde am 13. Januar 2025..... dd-News
Ein neues Positionspapier des wissenschaftlichen Beirates der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) über
Fluoride in der Kariesprophylaxe – Handlungsempfehlungen für die Praxis und fachliche Bestandsaufnahme bringt ein nettes Update.
Die Fluoridierung gehört zu den wichtigsten zahnmedizinischen Strategien der Kariesprävention. Seit ihrer Einführung i..... dd-News
Bisher werden Frakturen des Augenhöhlenbodens (auch Orbitaboden) über einen komplikationsbehafteten Unterlidzugang behandelt. Ein neuartiges Implantationsverfahren ermöglicht einen minimalinvasiven Zugang zur Fraktur über den Nasengang und die Kieferhöhle.
Dr. Moritz Burger entwickelte im Rahmen seiner Promotion am Labor für Medizinprodukte, einem Mitgliedslabor d..... Mehr News lesen..
MasterVerband Implantologie Die bundesweite Organisation der in der zahnärztlichen Implantologie graduierten Zahnärzte. Weiteres erfahren Sie auf der
Ihre Themenauswahl: Abrechnung
Zahnärztliche Wissenschaftspiraten
Teure Journals mit Preisen von bis zu 40€ pro Fachartikel - das ist ein großes Hemmnis in den Augen vieler Wissenschaftler. Neben den OpenAccess-Versuche (über die wir schon berichtet haben) gibt es eine halblegale Möglichkeit, die im Rahmen der öffentlichen Wissenschaftsfinanzierung schon einmal "bezahlten" Erkenntnisse zu finden. Wir erklären in unserem Fachartikel, wo und wie es Zugang gibt...
Betrugswelle im Dentalbereich
Mehr als 40 Zahnäerzte Opfer von Betrug mit Vorfuehrgeraeten: Betrugswelle zu Lasten von Blaudental und Geizdental rollt - Polizei ermittelt
OLG Dresden: Aufklärung kann auch durch ständige Übung bewiesen werden
Der vom Arzt zu führende Beweis für ein ausreichendes Aufklärungsgespräch erfordert nicht dessen konkrete Erinnerung. Er kann auch durch den Nachweis einer "ständigen Übung" geführt werden, wenn die Angaben des Arztes hierzu schlüssig sind und durch die Dokumentation im Wesentlichen bestätigt werden.
Sirona Orthophos XG 3D: teure Sensordefekte
Alle 4 Jahre mal 15.000 Euro Reparaturkosten - ist das normal für ein Gerät der 60kEuro-Klasse? Betriebswirtschaftlicher Wahnsinn in vielen Praxen - aber leider auch Realität. Und führt zur Bettelei bei Herstellern und Depots um Kulanzregelungen und Rabatte.. Doch ist eine geplante Obsoleszenz normal?
Medizinische Notwendigkeit ohne wissenschaftlichen Beleg abgelehnt
Bis zum Bundesverfassungsgericht ist ein Fall gegangen, bei dem ein PKV-utachter wegen mehrerer z.T. identischer Ablehnungen von Versorgungen als medizinisch nicht notwendig in den Verdacht gekommen ist, eine strafbare Handlung vorgenommen zu haben. Die daraufhin eingeleitete Hausdurchsuchung war rechtens - so das Bundesverfassungsgericht.
Sachverstand kontra GOZ-Intention
Zumindestens in BW ist die Berechenbarkeit der Trep 2390 neben GOZ 2410, 2430 o. 2440 gestorben: der VGH aden-Württemberg hat das positive vorinstanzliche VG-Urteil einkassiert. Letztlich bleibt jetzt "nur" noch die Berücksichtigung des Aufwandes im Steigerungssatz.
Beihilfe-Ablehnung nur mit Gutachten
Der BGH hat die selbstgewählte Allmächtigkeit der Beihilfe deutlich beschnitten: in einem Verfahren,in dem die Beihilfe auch ausgeführte Begründungen eines Zahnarztes eigenmächtig ablehnte - ohne Einschaltung eines zahnärztlichen Sachverständigen - liegt eine Amtspflichtverletzung vor.
Verfahrensweise der Prüfgremien bei der KZV Hessen rechtswidrig
Mit Urteil vom 27. November 2013 (Az.: S 12 KA 19/13) hat das Sozialgericht Marburg weite Teile der üblichen Vorgehensweise der Prüfgremien bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Hessen im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei Zahnärzten für rechtswidrig erklärt.
aus aktuellen Urteilen..
.. denn die Anzweiflung der Notwendigkeit geplanter Maßnahmen hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Ein aktueles Urteil des OLG Köln betont nochmals die Rolle des Zahnarztes. Im Urteil heist es u.a.:
Das Bundessozialgericht (BSG) entschied am 29.11.2006 über
eine Sprungrevision eines Oralchirurgen, der sich gegen die auf 262.500 Punkte
heabgesetzte Degression wehrte. Die
Gleichbehandlung der Oralchirurgen mit den sonstigen
Vertragszahnärzten stellt nach Auffassung des BSG keinen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz
dar. Der Gesetzgeber war und ist nicht verpflichtet, außer den Kieferorthopäden
auch die Oralchirurgen aus der Gesamtgruppe der Vertragszahnärzte auszunehmen.
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat ein interessantes Urteil
zur Beihilfefähigkeit von Implantate getroffen. Danach ist die stake
Einschränkung,
die von vielen Stellen bei der Versorgung mit Implantaten durchgeführt
wird, in gewissen Fällen unzulässig. Zwar handelt es sich um eng
begrenzte Ausnahmen - trotzdem ist dies u.U. eine Hilfestellung für Patienten,
bei denen (ausserhalb der beihilfeanerkannten Indikationen Implantation) eine
Implantatversorgung sinnvoll erscheint.
Ein wichtiges Urteil zur Analogberechnung von Kompositfüllungen hat das Verwaltungsgericht
Darmstadt gefällt. Die Analogberechnung hat sich inder Rechtsprechung weitestgehend
durchgesetzt; durch eine Faktorbegrenzung auf 1,5 hat das Beihilfe(un)wesen
aber versucht, diese Abrechnung zu torpedieren. Im Urteil 5 E 787/05 vom 27.10.2006
schiebt das Verwaltungsgericht diesem Ansinnen einen klaren Riegel vor. Es
ist unzulässig:
Das Koblenzer Oberverwaltungsgericht hat ein sehr interessantes und für die
tägliche Praxis der Auseinandersetzung mit Beihilfestellen wichties Urteil
getroffen. Danach reichen vertretbare Auslegungungen der Gebührenordnung
aus, einen Beihilfeanspruch zu begründen. Der Leitsatz des Urteils zeigt dies
klar auf:
Das AG Hof bestätigte in einem aktuellen Urteil die Abrechenbarkeit der Ä3 neben anderen GOZ Positionen (in diesem Falle 009(2x), 405(27x) und
402). Die für die Zahnärzteschaft erfreuliche Auslegung der
GOÄ bzw.
GOZ des AG Hof vom 22.03.2006 erfolgte ausdrücklich gegen die Stellungnahme
der Allianz, die die Abrechenbarkeit der Ä3 in der Konstellation verneinte
und einer mündlichen Stellungnahme aus dem GOZ-Referat der BLZK, wonach
die Kammer ihren Mitgliedern empfehle, in Fällen wie diesem nur die Ä1
zum Faktor 3,5 abzurechnen.
Das Wiederherstellen der Funktion (oder auch Aktivieren)
von Geschieben (derartige Verbindungselemente sind nach
wie vor anerkannte Versorgngsformen) ist eine gleichartige
Versorgung. Die "Wiederherstellung der Funktion eines
Verbindungselements" ist je Geschiebe nach der GOZ-Nr.
509 in Rechnung zu stellen. Die Maßnahme löst - einmal je
Prothese - den Festzuschuss 6.3 aus.
Sachkostenlisten sind eine Methode, mit denen die PKV besonders in neuen Verträgen,
die Zahlungsverpflichtung gegenüber Ihren Versicherten einrenzen will. Damit
antwortet sie - zulässigerweise - auf die Rechtsprechung des BGH, das ein Patient
das Recht hat, sich dem höchsten wissenschaftlichen Fortschritt gemäss behandeln
zu lassen.
BSG verordnet langfristigen 5%-Honorarverlust - Erhebliche Rückzahlungen
Das Bundessozialgericht hat in einer wichtigen Frage eine Entscheidung mit erheblichen
Auswirkungen getroffen. Nacheiner Vorabmeldung wird klar, dass die 1999 durch
das GKV-SolG angeordnete Absenkung der Punktwerte um 5% auch die Basis für
die Anpassungen im Jahr 2000 darstellt, insofern aufgrund der Beitragssatzstabilität
(verschärfte Regelung des § 71 Abs 2 und 3 SGB V) erhalten bleiben
muss.
LG Essen: PKV muss mehr als Standard erstatten
In einem aktuellen Urteil hat das Landgericht Essen die Kostenerstattungsrechte
eines Patienten deutlich gestärkt. Im Verfahren (AZ 1 O 215/02,
verkündet am 10.01.2005) wurden zur Privatrechnung ausführliche Richtlinien
gesetzt. Besonders erwähnenswert erscheinen folgende Umstände :
Materialkosten: was können Sie noch abrechnen?
Nach dem BGH Urteil zur Berechenbarkeit von Materialkosten haben einige Landeszahnärztekammern
angefangen, Ihre Empfehlungen zu ändern. Wir geben hnen im Nachfolgenden
eine Übersicht, welche Materialkosten ausdrücklich in der GOZ und nach
dem Tenor des BGH-Urteils abrechenbar sind.
GOZ-Materialkosten: erste Kammerempfehlung
Mit einem ausführlichen Sonderrundschreiben reagiert jetzt die Zahnärztekammer
Schleswig-Holstein als eine der ersten Kassen auf das probleatische BGH-Urteil
zu den Materialkosten. Im Rundschreiben heisst es u.a.:
KZV Nordrhein: Kürzungen für 2003 bekannt geworden
Die Kürzungszahlen Zahlen für letztes Jahr im Bereich der KZV Nordrhein
sind noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, unsere langen Ohrenhaben
aber etwas Rauschen vernommen...
Artikel 21-30
dd-Dokumentation Beihilfevorschriften geändert
Vom 1. Januar 2004 an gelten bei den Beihilfen für Beamte des Bundes in Krankheitsfällen
im Wesentlichen die gleichen Leistungsänderungen wie f
KZV Berlin: Unzulässige Berechnung von Degression und HVM
Auch bei der KZV Berlin gibt es anscheinend eine unzulässige Überschneidung
von Degression und HVM.
Nach dem Urteil des Bundessozialgerchtes vom 21.05.2003 (Az.: B 6 KA 35/02
R) darf eine „Doppelbelastung“ durch den Honorarverteilungsmaßstab
(HVM) und Degression nicht dergestalt vorgenommen werden, dass die Zahnärzte
über den Abzug nach Degression mehr bezahlen, als sie nach HVM überhaupt
erhalten haben.
PKV: Erfolgreiche Aussenseiter-Methoden müssen erstattet werden
"Hat eine Behandlungsmethode Erfolg, ist sie vom Versicherer zu bezahlen",
entschied jetzt das Landgericht München I. Private Krankenkassen m�ssen
nach diesem Urteil auch für so genannte "Außenseitermethoden"
bezahlen, wenn diese beim Patienten Erfolg haben.
WiPrüfVO: Horrorszenarien starten bürokratisch geplant
"Es ist alles halb so wild." - die meisten der Kollegen, die geglaubt
haben, dass die Ministerialbürokratie an den Ungereimtheiten des GMG schitern
würde, wird sich getäuscht sehen: die Mühlen der Bürokratie
mahlen unerbittlich. Das erste Ergebnis ist ein Referentenentwurf zur Wirtschaftlichkeitsprüfungs-Verordnung
- WiPrüfVo nach § 106 Abs. 4a Fünftes Buch Sozialgesetzbuch.
Da geht es um die Verfahrensweise der Prüfungs- und Beschwerdeausschüsse.
Umsatzsteuer für Keramik-Veneers?
Umsatzsteuerbefreiung für die ästhetisch-plastische Chirurgie?
Die Tätigkeit von ästhetisch-plastischen Chirurgen ist in das Interesse
de Finanzverwaltung gerückt. Zunächst entschied der Europäische
Gerichtshof im September 2000, dass die Umsatzsteuerfreiheit von Leistungen
eines Arztes nur dann gegeben ist, wenn diese Leistungen der medizinischen Behandlung
von Krankheiten dienen. Auch die Finanzverwaltung knüpft die Umsatzsteuerfreiheit
ärztlicher Leistungen an das Kriterium der "medizinischen Indikation".
Bema-Übergangsbestimmungen
Am 5. November hat der Erweiterte Bewertungsausschuss Übergangsregelungen
zum neuen Bema festgelegt. Danach gelten folgende Regularien:
Sozialhilfe+Asyl jetzt budgetiert + unter dem Dach der GKV!
Wenig bis gar keine Aufmerksamkeit schenkten die Medien bisher einer änderung
durch das GKV-Modernisierungsgesetz, die nicht absehbare Auswikungen auf den
ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Bereich und für die Kommunen nach sich
ziehen wird. Durch Änderung des § 264 Sozialgesetzbuch V (SGB V) werden
nämlich "Sozialhilfeempfänger" - genauer: "Empfänger laufender
Hilfe zum Lebensunterhalt" und "Empfänger von Hilfe in besonderen
Lebenslagen" nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG)- leistungsrechtlich
und verfahrensmässig den gesetzlich Krankenversicherten gleichgestellt.
IWW: Sachkostenlisten unzulässig?
In der Ausgabe 7/03 von Privatliquidation aktuell thematisiert
das IWW-Institut die Problematik der privaten Sachkostenliste
Unsere BEMA-Artikel
Unsere Artikel zum neuen Bema:
Erste
Meldungen und Übersichten
BGH stützt KS-Analogberechung und Leistungshonorar!
Ein Urteil des Bundesgerichtshofs zur Analogberechnung bei Kompositfüllungen
scheint die von vielen Zahnärzten praktizierte Abrechnungsmethod (analoge
Abrechnung von Inlaypositionen) zu stärken. In einem Revisionsverfahren
hat das oberste Zivilgericht jetzt entschieden, dass die von einem Oberlandesgericht
geäusserte Auffassung falsch ist. Das OLG hatte geurteilt,
Artikel 31-40
Der neue Bema? Eine Übersicht..
Jetzt ist es raus: die Umstrukturierungen, die im neuen Bema geplant sind,
werden vor allem zu Lasten der Kieferorthopädie, der Parodontologieund
des Zahnersatzes gehen. Vor allem aber werden die Zahnärzte darunter leiden,
denn es ist zu erwarten, dass bei der Umsetzung von politischer Seite noch einige
deutliche Verschlechterungen vorgenommen werden. EuGH: USt für Schönheitsoperationen berechnen!
Im Anschluss an die Entscheidung des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften
– EuGH vom 14.09.2000 – der die grundsätzlich nach §
Nr. 14 UStG steuerfreien ärztlichen Umsätze von den steuerpflichtigen
abgrenzt, wurde nunmehr in Berlin ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
rückwirkend bis 1996 durch das Finanzgericht zur Abführung der Umsatzsteuer
auf nichtindizierte Operationen verurteilt. Das Finanzgericht ließ keine
Revision zu, da es der Sache keine grundsätzliche Bedeutung beimisst. Hiergegen
wurde derzeit die Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesfinanzhof erhoben. BEL statt BEB: AG München gegen Zahnärzte
Mit einem krassen Fehlurteil deklassifizierte sich vor kurzem das Münchener Amtsgericht: Kosten für zahntechnische Leistungen müssen angemessen sei - in der Regel gilt dies nicht, wenn die Rechnung auf der Basis der BEB erstellt würde.
Der Unsinn hat Methodik:
"Die Kosten für Material und Labor bei einer privatzahnärztlichen
Behandlung müssen angemessen sein." Die Klage eines Zahnarztes auf
einen Restbetrag wurde mit Verweis auf die BEL vom Münchener Amtsgericht
zurückgewiesen. Ein Privatpatient hatte die Summe als zu hoch bewertet
und die Zahlung verweigert (Aktenzeichen 217 C 2835/02). GOZ 307
Die Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft
gibt im aktuellen Rundschreiben einige Hinweise zur Abechnung der Ziffer 307
GOZ ("Exzision von Schleimhaut oder Granulationsgewebe, als selbständige
Leistung"):
Privatklinik: Ärztliche Gewerbesteuer
Nach einem Bericht von Frielingsdorf Consult scheinen Privatkliniken von Fachärzten eine Steuerfalle zu sein.
Wer als niedergelassener Fachar Abrechnung des Bleaching
Auskunft an PKV
Die Auskunftserteilung an eine Private Krankenkasse ist ein Leistung, die nicht
auf der Basis der GOZ/GOÄ abgerechnet werden kann. Für die Ab Ä3 neben 001: berechnen!
Die zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft (ZA e.G.) berichtet über
ein neues Urteil zur Ziffer Ä3, das nach Ihrer Interpretation weitreichende
Folgen hat. Die Entscheidung ist vor allem im Hinblick auf die Berechnung der
Ziffer Ä3 neben der eingehenden Untersuchung nach 001 GOZ und weiteren GOZ-Ziffern
wichtig: diese erscheint nun ohne Einschränkungen möglich!
Abrechnung von Mukosaabstrichen zur Pilzdiagnostik
Abrechnungstipp
Diese unverbindlichen Abrechnungsempfehlungen wurden von Hain Diagnostika erstellt. Neben diesen Vorschlägen gibt es auch weitere Ab ZE: kein Honorar beim Abbruch
Honoraranspruch des Zahnarztes gegen Kassenpatienten
Das Amtsgericht Nordhorn (Urteil vom 17.12.1998, Az: 3 aC 1319/98) hatte
einen Fall zu entsc